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Geschichte hautnah erleben – Fahrt des vierten Semesters nach Krakau

Krakau 2017
Krakau 2017

Mit vielen interessanten, überraschenden, aber auch denkwürdigen Eindrücken sind die Studierenden des 4. Kolleg-Semesters von ihrer Kursfahrt nach Krakau zurückgekehrt. Mit dem Schwerpunkt auf dem Fach Geschichte standen verschieden historische Orte auf dem Fahrtenprogramm, die es zu erkunden galt.

Zunächst ging es in den frühen Morgenstunden des ersten Tages zu den Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz und Auschwitz-Birkenau. Die unfassbaren Verbrechen der Nazi-Zeit traten hautnah an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heran, in zahlreichen Gesprächen mit dem kompetenten Gedenkstätten-Führer wurden die grausamen Eindrücke reflektiert.

Im Zentrum der folgenden Tage standen dann vor allem die Altstadt von Krakau, das heute rund 760.000 Einwohnern eine Heimat bietet. Ausgehend vom Wahrzeichen „Wawel“, der ehemaligen Residenz der polnischen Könige in Krakau, wurde das Zentrum der Stadt um den historischen Markplatz mit dem berühmten Rathausturm erkundet. Die Studierenden staunten über die gut erhaltenen Wohn- und Geschäftshäuser der Altstadt, die zusammen mit dem Wawel zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.

In die jüdische Geschichte der Stadt tauchte die Reisegruppe bei einem Besuch des ehemaligen jüdischen Viertels „Kazimierz“ mit seinen zahlreichen Bars, Cafés und kleinen Restaurants ein. Der Besuch von Schindlers Fabrik bot schließlich eine Rückschau auf die Geschichte des zweiten Weltkriegs und dessen Bedeutung für die Stadt an der Weichsel.

Nach unzähligen Fußkilometern bei Regen und Sonne und vielfältigen Impressionen über Geschichte und Gegenwart dieser faszinierenden Stadt sind sich die Studierenden und die Organisatoren der Fahrt, Karin Bödeker und Michael Böhne, ganz sicher: Das war nicht der letzte Besuch im wunderschönen Krakau.